Neue GIM-Studie: Altersvorsorge zwischen Aufbruch und Akzeptanzhürden

10.06.2026

Mit Altersvorsorgedepot und Frühstart-Rente kommen zwei neue Reformprodukte in den Markt, die private Vorsorge stärker mit Kapitalmarktlogik, staatlicher Förderung und langfristigem Vermögensaufbau verbinden.

Die neue GIM-Eigenstudie „Altersvorsorgedepot und Frühstart-Rente: Zwischen Aufbruch & Akzeptanzhürden“ zeigt: Das Interesse ist vorhanden – doch Verständlichkeit, Vertrauen und einfache Produktlogiken entscheiden über die Akzeptanz.

Kurzer Blick in die Ergebnisse: Beim Altersvorsorgedepot haben 53 % der Befragten bereits davon gehört, 63 % bewerten es positiv. Die prognostizierte Abschlussbereitschaft liegt in den ersten Jahren bei 26 %. Besonders offen zeigen sich Nutzer:innen der Riester-Rente und finanzaffine Zielgruppen.

Die Frühstart-Rente wird noch positiver aufgenommen: 79 % bewerten sie positiv, 71 % haben das Konzept vollständig verstanden. Die Abschlussbereitschaft liegt bei 37 % – besonders hoch bei Eltern, die bereits systematisch für ihre Kinder sparen.

Für Produktanbieter (etwa Fonds, ETFs, Versicherungen), Banken und Finanzdienstleister ergibt sich daraus eine Aufgabe: Die neuen Produkte müssen einfach erklärt, glaubwürdig eingeordnet und zielgruppenspezifisch übersetzt werden – von sicherheitsorientierter Beratung bis zur ETF-nahen Kapitalmarktlogik.

Die vollständige Studie kann bei uns gern angefragt werden.

Kontakt für Rückfragen oder Termin: 

Dr. Tomas Jerković 

Senior Research Director

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