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Nachhaltigkeit & Markenführung: GIM foresight mit neuem Whitepaper

Zuletzt aktualisiert: 30. April 2021
GIM foresight Eigenstudie Nachhaltigkeit und Markenführung
29. Mai 2020 | Fabian Oppel

In letzter Zeit hat die Corona-Pandemie viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen und andere wichtige Aspekte in den Hintergrund treten lassen. Das heißt jedoch nicht, dass die anderen Themen deshalb plötzlich unwichtig seien. Mittlerweile haben wir uns zumindest ein wenig an diese Ausnahmesituation gewöhnt und können daher unser Augenmerk kurz auch wieder auf die anderen Themen legen.

Nicht erst seit Fridays for Future ist Sustainability ein Kernthema für die langfristige Ausrichtung vieler Branchen. In einem Whitepaper haben sich unsere Forscher aus dem Zukunfts-Hub GIM foresight, Dr. Hannes Fernow und Michael Mletzko, daher grundlegend dieser Transformation angenommen und dabei den Blick auf Konsumenten behalten. Die Ergebnisse haben sie nun im neuen GIM foresight Whitepaper „Nachhaltigkeit & Markenführung“ publiziert. Das Paper kann kostenlos angefragt werden unter www.gim-foresight.com/nachhaltigkeit

Worum geht’s?

Der Inhalt des Whitepapers lässt sich grob zweiteilen. Einerseits gibt es Antworten auf die Frage, was für und gegen nachhaltiges Konsumverhalten spricht. Andererseits behandelt es die Frage, inwieweit Marken als nachhaltig wahrgenommen werden. Dabei ist es besonders für Verantwortliche aus den Bereichen Marktforschung, Marketing, Brandmanagement und Unternehmensstrategie relevant: Im Januar und Februar haben Hannes und Michael 1.500 für Deutschland bevölkerungsrepräsentativ ausgewählte Studienteilnehmer zu ihren Einstellungen und ihrem Verhalten in Bezug auf Nachhaltigkeit befragt. Zudem nimmt das Paper 15 Branchen in den Fokus: mit jeweils sechs tiefgehend untersuchten Marken haben die Forscher ein Benchmarking von insgesamt 90 Brands vorgenommen.

Das Whitepaper stellt 15 Branchen in 5 Dimensionen von Nachhaltigkeit gegenüber. Bild: GIM foresight

Die Branchen sind im Einzelnen: Mode, Telekommunikation, Automobil, Luftfahrt, Körperpflege & Kosmetik, Haushaltsgeräte, Retail, Süßwaren, Online- & Versandhandel, Finanzen, Elektromaschinen und -werkzeuge, Milch & Milchprodukte, Wasch- & Reinigungsmittel, Pharma sowie Energie.

Kein Greenwashing mehr

Ein Ergebnis des Papers: Greenwashing wird in Zukunft nicht mehr möglich sein. Wie die Untersuchung ergibt, betrachten 74% der Deutschen den Klimawandel als existenzielle Bedrohung für die Menschheit. Gleichzeitig glaubt nur jeder Fünfte, dass Unternehmen ihrer Verantwortung gerecht werden. Davon überzeugt, dass man den eigenen Lebensstandard einschränken muss, um die natürliche Lebensgrundlage nicht zu zerstören, sind mit 62% der Befragten eine absolute Mehrheit.

Ein Ergebnis der Studie: Drei Viertel der Befragten hält den Klimawandel für eine existenzielle Bedrohung. Nur 19% denken, dass Unternehmen ihrer Verantwortung gerecht werden. Dass der Lebensstandard eingeschränkt werden muss, denken 62% der Befragten. Bild: GIM foresight
Fünf Dimensionen von Nachhaltigkeit

In der Ausarbeitung gehen Hannes und Michael auf fünf verschiedene Aspekte von Nachhaltigkeit im Businesskontext ein: Das Paper geht zuerst der Frage nach, warum Unternehmen überhaupt nachhaltig handeln sollten. Folgend nimmt es den schwammigen und nicht eindeutig definierten Begriff „Nachhaltigkeit“ in den Fokus: Warum ist er relevant? Wie klaffen Anspruch und Realität auseinander? Und welche unterschiedlichen Typen und Motivationen lassen sich finden? Danach geht es um die Rolle, die Unternehmen und Branchen im Kontext von Nachhaltigkeit einnehmen. Zuletzt geben Hannes und Michael sieben allgemeine Tipps für eine nachhaltige Unternehmensführung.

Die Erhebung ergab: Der Begriff Nachhaltigkeit ist nicht eindeutig definiert. Bild: GIM foresight

Fragen, die Hannes und Michael im Paper klären, sind unter anderen: Warum sollte eine Marke überhaupt nachhaltig handeln? Was sind Gründe für und gegen ein nachhaltiges Konsumverhalten? Inwieweit werden Branchen und Marken als nachhaltig wahrgenommen? Warum spiegelt sich das Bedürfnis nach Nachhaltigkeit nur begrenzt in einem Lebenswandel wider? Welche "Nachhaltigkeits-Typen" gibt es?

Weitere Möglichkeiten

Zusätzlich zum Whitepaper bietet GIM foresight auch die Möglichkeit an, Deep Dives für die 15 Branchen zuzusenden. Darin enthalten sind Informationen über Relevanz und Chancen von Nachhaltigkeit in der jeweiligen Industrie sowie die Bewertung von jeweils sechs Marken aus der Branche. Zusätzlich unterstütz GIM foresight Sie auch gern auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Marke. Sprecht dazu Hannes oder Michael gern jederzeit an:

 

Dr. Hannes Fernow
Director Foresight
fernow@gim-foresight.com

 

 

Michael Mletzko
Senior Manager Foresight
mletzko@gim-foresight.com

 

Weitere Informationen und das Bestellformular findet Ihr hier.

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Bei LinkedIn findet Ihr GIM foresight hier.

 

Headerbild: Sezer Ozger

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