GIM Mobilitäts-Monitoring: Deutsche bereits weniger unterwegs


29.10.2020

Aktuelle Ergebnisse des GIM Mobilitäts-Monitorings zur Corona-Pandemie zeigen: Die Deutschen bewegen sich Ende Oktober bereits um ein Fünftel weniger als noch Mitte September. Jüngere reduzieren dabei ihre Mobilität deutlich weniger als Menschen über 30 Jahre.

Am 23. Oktober 2020 lag der Median der zurückgelegten Distanzen im „7-Tage-Mittel“ bei 13,6 km. Den höchsten Wert im Jahr 2020 erreichte das 7-Tage-Mittel der zurückgelegten Distanzen am 18. September mit 16,8 km täglich. Der Tiefstwert wurde am 27. März mit zurückgelegten Distanzen von 6,4 km im 7-Tages-Mittel gemessen.

Die Entwicklung der täglichen Distanzen (Median) im 7-Tages-Mittel seit Februar 2020

 

Die verschiedenen Altersgruppen verringern ihre Mobilität sehr unterschiedlich ausgeprägt: Die Altersgruppe der 16 bis 29-Jährigen hat ihre Tagesdistanz prozentual von Mitte September bis Ende Oktober um lediglich 13 Prozent reduziert, die 30 bis 64-jährigen taten dies im gleichen Zeitraum um 23 Prozent – die über 65-Jährigen gar um 25 Prozent. Die Tabelle verdeutlicht, dass das 7-Tages-Mittel der täglichen Distanzen mit zunehmendem Alter sinkt.

 Total16 - 29 Jahre30 - 64 Jahre65 Jahre +
23.10.13,6 km20,7 km16,3 km7,9 km
18.09.
(Höchststand 2020)
16,8 km23,5 km19,7 km10,4 km
27.03. 
(Tiefstand 2020)
6,4 km7,9 km8,3 km4,0 km

Mit dem Mobilitäts-Monitoring zeichnet die GIM das Mobilitätsverhalten der Deutschen während der Corona-Pandemie kontinuierlich nach. Über das Geolocation-Tracking Tool „GIM Traces“ werden täglich etwa 200.000 Positionsangaben der teilnehmenden Panelisten gesammelt. Weitere Informationen unter 
www.gim-traces.com!

 

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Laura Bechtold
l.bechtold@g-i-m.com