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Nachhaltiges Wirtschaften: GIM ist (wieder) zertifiziert

Zuletzt aktualisiert: 14. März 2023
Der Oberbürgermeister Heidelbergs, Eckhardt Würzner (rechts), überreichte Julia Münch und Frank Luschnat die Urkunde. Bild: Stadt Heidelberg
18. September 2020 | Fabian Oppel
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ie regelmäßigen LerserInnen dieses Blogs wissen: Schon lange ist der GIM das Thema Nachhaltigkeit wichtig. Wir haben im Radar bereits über verschiedene Initiativen berichtet. Das interne Team „GIM goes Green“ (GGG) bündelt die Maßnahmen, mit denen wir versuchen, unseren Ressourcen-Verbrauch und CO2-Ausstoß zu reduzieren und insgesamt umweltschonender zu arbeiten.

Das GGG-Logo ist übrigens „Mauli“.

Für dieses Engagement wurde die GIM nun von der Stadt Heidelberg re-zertifiziert. Im Rahmen der Initiative „Nachhaltiges Wirtschaften für kleine und mittelständische Unternehmen in Heidelberg“ haben wir im Schlosshof die Urkunde entgegennehmen dürfen, nachdem wir 2012 die erste Zertifizierung durchlaufen hatten. Die ersten Umweltleitlinien haben wir schon vor gut 15 Jahren verabschiedet. Auch in den Corporate-Social-Responsibility-Leitlinien der GIM steht der Klimaschutz an erster Stelle.

Der Oberbürgermeister Heidelbergs, Eckhardt Würzner (rechts), überreichte Julia Münch und Frank Luschnat die Urkunde. Bild: Stadt Heidelberg
Der Oberbürgermeister Heidelbergs, Eckart Würzner (rechts), überreichte Julia Münch und Frank Luschnat die Urkunde. Quelle: Stadt Heidelberg, Fotograf: Christian Buck
Projekt-Unterstützung der Stadt

Im Rahmen der Re-Zertifizierung hat die GIM verschiedene Projekte auf die Strecke gebracht, die in Absprache mit den Verantwortlichen des Amts für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie der Stadt Heidelberg umgesetzt wurden. Das GGG-Team hat sich dabei ganz verschiedene kleine und größere Ideen vorgenommen, mit denen die GIM ressourcenschonend und umweltverträglicher arbeitet. An dieser Stelle möchten wir den kompetenten und hilfsbereiten AnsprechpartnerInnen danken!

Einen Einblick in das Nachhaltigkeits-Engagement der GIM gibt auch der Film, den die Stadt Heidelberg anlässlich der Zertifizierung anfertigen lassen hat:

Weniger Müll!

Mit relativ einfachen Mitteln ist beispielsweise der anfallende Müll im Unternehmen fast halbiert worden: Um die in jeder Mittagspause anfallenden Berge von Essens-Einmal-Verpackungen zu reduzieren, hat die GIM wiederverwendbare Glasschüsseln mit Clip-Deckeln angeschafft. Statt also die Styroporverpackung vom Take-Away-Koch in die GIM zu tragen, können die hungrigen KollegInnen kostenlos auf eine wiederverwendbare Alternative umsteigen.

Zusätzlich haben die GGG-KollegInnen das gesamte Mülltrennungssystem der GIM umgekrempelt. Statt eines Papierkorbs in jedem Büro gibt es nun Sammelstationen auf den Fluren, in die man den Müll direkt trennen kann. Das spart insbesondere Restmüll, da Wertstoffe und Bio-Abfall nicht mehr gemeinsam damit weggeworfen, sondern recycelt werden können.

Und natürlich auch ein Klassiker, den man ganz einfach umstellen kann: Wenn im Haus trotz volldigitalisierter Arbeitsabläufe mal etwas ausgedruckt werden muss, dann automatisch voreingestellt immer doppelseitig und auf recyceltem Papier.

Weniger heizen!

Ein weiteres einfaches Mittel, um insbesondere den CO2-Ausstoß der GIM zu reduzieren: Jedes Büro hat ein Thermometer bekommen, mit dem die Lufttemperatur gemessen wird. Damit haben die Kolleginnen einen besseren Überblick, wie warm es im Büro ist und wie sehr das Büro geheizt werden muss.

Logo Nachhaltiges Wirtschaften Heidelberg
Durch die Zertifizierung dürfen wir dieses Siegel tragen.

Wir können also nur jedem Mittelständler empfehlen: Macht auch mit! Mit der Betreuung der Stadt waren wir super zufrieden, wir haben viel gelernt und noch viel mehr umsetzen können. Und: die Kunden- und Lieferantenbeziehungen verbessern sich durch die zertifizierte Nachhaltigkeit.

Wenn ihr weitere Fragen zum Thema Soziale Verantwortung der GIM habt, schaut euch auch gern unsere Homepage zum Thema Corporate Social Responsibility an :-)

 

Header-Bild: Quelle: Stadt Heidelberg, Fotograf: Christian Buck

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