Neue Produktideen durch Lead User Marktforschung

Co-Creation Innovation im Bereich B2B-Klebstoffe

Ein global agierender Hersteller will in verschiedenen Märkten neue Klebstoffkonzepte für den B2B-Bereich entwickeln. Ein GIM Co-Creation Innovationsprozess mit Lead-User-Handwerkern generiert eine Vielzahl von visualisierten und bereits getesteten Produktkonzepten.

Die Aufgabe

Die Lösung

Der Erfolg

Die Aufgabe

Der Kunde war dabei auf der Suche nach Innovationen in allen Produktkategorien – vom Schreiner über Maler und Lackierer bis zu Bodenlegern und Klempnern. Eines der Kernkriterien dabei: Die Suche nach neuen Produktideen sollte unmittelbar an den Bedürfnissen der professionellen Nutzer ansetzen.

Die Lösung

Die Innovationsspezialisten der GIM schlugen die Durchführung eines mehrstufigen Co-Creation-Prozesses mit innovativen Handwerkern vor (Lead-User-Ansatz).

Kreativ-Workshops: 
In einem zweitägigen Kreativworkshop generierten zehn Lead-User-Handwerker und ein mehrköpfiges Kundenteam gemeinsam eine Vielzahl an konkreten Produktideen mit unterschiedlichem Innovations-Niveau: von inkrementellen Verbesserungen bis hin zu Ideen für das Jahr 2020. Ein professioneller Illustrator visualisierte die Ideen begleitend.

Concept-Writing
Aus den erfolgversprechendsten Ideen der Vortage entwickelte das GIM-Team gemeinsam mit den Kunden marketingfähige, testfähige Verbalkonzepte.

Concept-Lab:
Die Konzepte wurden dann in mehreren Fokusgruppen mit „normalen“ Anwendern/Handwerkern getestet, vom Team optimiert und dann erneut zur Diskussion gestellt.

Der USP des Studiendesigns ist das Screeningverfahren für die Lead-User-Handwerker. Die in zahlreichen GIM Lead-User-Studien erprobte Kombination aus einer speziellen Statementbatterie und Face-to-Face-Auswahlgesprächen stellte sicher, dass ausschließlich kreative, kommunikative Innovatoren der Zielgruppe rekrutiert wurden.

Der Innovationsprozess wurde bislang in drei europäischen Ländern durchgeführt. Insgesamt gestalteten dabei 40 Lead-User den Ideenprozess gemeinsam mit dem Kunden, etwa 120 „normale“ Handwerker wurden für die Arbeit an den entwickelten Konzepten eingeladen.

Der Erfolg

Aufgrund des sehr kompakten, effektiven Innovationsprozesses konnte der Kunde innerhalb kürzester Zeit kosteneffizient seine F&E-Pipeline mit neuen Produktideen anreichern. Über die drei Märkte wurden insgesamt eine Vielzahl visualisierter und bereits getesteter Produktkonzepte entwickelt. Die interne Produktweiterentwicklung konnte somit unmittelbar an den von der GIM gesteuerten Innovationsprozess anknüpfen. Für den Kunden bedeutete Co-Creation-Innovation in diesem B2B-Produktfeld eine Premiere.