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Corporate Social Responsibility in der GIM

Wir sind wirtschaftlich erfolgreich, deshalb können und müssen wir Andere partizipieren lassen. So einfach ist das mit der viel zitierten „Unternehmerischen Verantwortung“. Was oder wen wir dabei mit „Andere“ meinen? 

Zum Beispiel Menschen, die nicht in privilegierten Wohlstands-Gesellschaften wie der unseren leben. Daneben aber auch den Kunst- und Kulturbereich sowie gesellschaftspolitisch engagierte Initiativen. Schließlich unsere tollen Mitarbeiter:innen und natürlich übergreifend der Lebensraum, den wir mehr denn je schützen müssen – und den wir mit unserem Tun eben auch belasten.  

In diesem Sinne fußt unser Verständnis von Corporate Social Responsibility auf fünf Säulen: Klimaschutz, Mitarbeiterorientierung, Soziales Engagement, Kulturförderung und Compliance nach außen und innen.

Insgesamt streben wir also an, so "nachhaltig" wie möglich zu arbeiten, bzw. zu wirtschaften. Uns kommt dabei zugute, dass wir diesen Megatrend auch seit geraumer Zeit für unsere Kunden erforschen.

1. Klimaschutz

Ein möglichst geringer Carbon Footprint und so wenig Ressourcen wie möglich bei unseren Studien einzusetzen: Das ist unser Ziel im Rahmen des operativen Geschäfts.  

Für unser Engagement um Nachhaltigkeit wurden wir 2020 von der Stadt Heidelberg im Rahmen der Initiative "Nachhaltiges Wirtschaften" als nachhaltig arbeitendes Unternehmen re-zertifiziert. Konkret umfasst dies beispielsweise folgende Maßnahmen:

  • Videokonferenzen statt Reisen im Rahmen GIM-interner Meetings mit unseren Standorten (lange vor der Pandemie)
  • Nutzung von Ökostrom
  • Seit etwa 15 Jahren beziehen wir im Hauptsitz Fernwärme
  • Einbau neuer Wärmepumpen zur effizienteren Nutzung der Fernwärme-Energie
  • Einsatz von Übertragungs-Tools für unsere Kunden im Rahmen der Studiensupervision
  • Nutzung der Bahn statt Flugreisen bei Geschäftsreisen innerhalb Deutschlands und angrenzender Staaten
  • Job-Ticket der Deutschen Bahn für Pendler:innen innerhalb unserer Belegschaft
  • Fahrrad-Leasing Angebote für Mitarbeiter:innen
  • Austausch der Mitarbeiter-PCs durch stromsparendere Laptops
  • Konsequente Mülltrennung

Erfahren Sie hier mehr über unsere Initiative "GIM goes Green".
 

Dieses Siegel hat uns die Stadt Heidelberg im Rahmen der Zertifizierung als nachhaltiges Unternehmen verliehen.

2. Mitarbeiter:innenorientierung

Wir wiederholen es gerne und jederzeit: Unser Team ist unser Kapital! Deshalb kümmern wir uns um unsere Mitarbeiter:innen nach Kräften. Klar: Wir können es nicht immer allen Recht machen und Wünsche bleiben manchmal offen. Aber diese nehmen wir stets ernst, ebenso wie die Belange „unserer Leute“. Als zweite "CSR-Säule" verwirklichen wir Mitarbeiter:innen-Orientierung so:

Gesundheitsvorsorge

Diese fängt bei der Auswahl der Firmengebäude an unseren Standorten an: In Heidelberg, Berlin, Nürnberg und Wiesbaden liegen sie jeweils zentral aber dennoch sehr ruhig. Innen ist es hell und angenehm, was man nicht unterschätzen soll, vor allem im Winter.  

Zudem stellen wir unseren Mitarbeiter:innen Lizenzen für ein arbeitsbegleitendes Fitness-, bzw. Regenerations-Programm am Schreibtisch zur Verfügung, bieten Bike-Leasing an – und sorgen immer für frisches Obst, welches täglich umsonst bereitsteht. Und klar: Unsere Sicherheitsbeauftragten halten regelmäßig Unterweisungen. Diese sind gesetzlich vorgeschrieben.  

Familienfreundlichkeit

Schon immer, auch "vor Corona", versuchen wir unseren Mitarbeiter:innen weitestmöglich entgegen zu kommen, wenn es darum geht, Job und Familie in Einklang zu bringen. Wir tun das aus tiefer Überzeugung, aber auch, weil es nur fair ist: Unsere Studienleiter:innen sind ja ihrerseits auch maximal flexibel im Rahmen ihrer Projektarbeit, die bisweilen abends, am Wochenende und im Ausland stattfinden.  

So bieten wir unserem Team unterschiedlichste und vielfach bewährte Teilzeitmodelle sowie vielfältige Möglichkeiten des mobilen Arbeitens. Analog zu vielen Unternehmen aus nahezu allen Branchen, hat uns die Corona-Pandemie hier nochmals neue Chancen der Flexibilisierung eröffnet. 

Vor gut einem Jahrzehnt hat die GIM zudem die Querschnittsfunktion einer/s Familienbeauftragten eingeführt. Auch damit unterstreichen wir, dass wir die familiären Belange unserer Belegschaft ernst nehmen.

Aus- und Weiterbildung

Eine nachhaltige Personalentwicklung ist uns gleichermaßen Auftrag wie Motivation. 

Wer bei uns einsteigt, ist sofort mitten in einem auf die "Rookies" zugeschnittenen Onboarding-Programm. Ziele: Kolleg:innen und Company kennenlernen, sich auf die "GIM Kultur" eingrooven sowie in die verschiedenen Bereiche, Teams und Arbeiten step by step reinschnuppern – inklusive eigenem/er Mentor/in. 

Mit regelmäßigen Feedbackgesprächen und Weiterbildungen fördern wir die individuelle Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter:innen. Unser Training on the Job Programm umfasst ein fachliches Curriculum, in dem vielfältige Skills vermittelt werden. Darüber hinaus können über das GIM LAB Initiativen ganz unterschiedlicher Art eingereicht werden: Von internen Arbeitsgruppen wie GIM Goes Green bis hin zu Eigenstudien.

Als IHK-zertifiziertes Unternehmen öffnen wir zudem Auszubildenden jährlich die Tür zur Berufswelt. 

Unternehmenskultur

Es geht seit jeher freundlich, fair und locker zu in der GIM. Klar gibt es hier und da auch mal Reibung, gerade in stressigen Projektphasen. Oder man ist mit Vorgesetzten mal uneins – wie auch sonst? Wir sind Menschen und wo Menschen sind, hakelt's halt auch mal! Wichtig dabei ist aber: Es werden nie Grenzen überschritten!

Als nach wie vor (seit Gründung) unabhängiges und inhabergeführtes Institut, prägt ein toleranter und offener Spirit das Miteinander bei uns. So schaffen wir ein ideales Umfeld für gleichermaßen kreatives wie konzentriertes Arbeiten – und einen kommunikativen Austausch.

Wir könnten dazu Romane schreiben – die Kultur, die in der GIM herrscht, muss man einfach erlebt haben, um es zu verstehen. 

Sind Sie auf der Suche nach einem Job und wollen es ausprobieren? Dann klicken Sie hier!

3. Soziales Engagement

Das soziale Engagement der GIM hat eine lange Tradition. Hier sehen Sie einen kleinen Ausschnitt unserer entsprechenden Maßnahmen der letzten drei Jahrzehnte:

Engagement im Kontext des Ukraine Kriegs

Die GIM hatte selbst bis 2010 eine eigene Niederlassung in Moskau. Unsere Gedanken sind natürlich zu allererst bei den vielen Ukrainer:innen, die aktuell noch in Kriegsgebieten leben oder auf der Flucht sind. Aber auch bei jenen Menschen in Russland, die diesen brutalen Krieg nicht mittragen – und dafür vielerorts bestraft werden. Angesichts der Barbarei von Präsident Putin und seinem Regime, haben wir kurz nach Kriegsbeginn verschiedene Maßnahmen angestoßen.  

Zum einen haben wir an die „Aktion Deutschland hilft – Nothilfe Ukraine“ eine Geldspende in angemessener Höhe getätigt. Wir bieten darüber hinaus unseren Mitarbeitenden an, sich in nächster Zeit in Sachen Ukraine humanitär zu engagieren. Wenn sie dies tun möchten, können sie dies in Absprache in gewissem Umfang auch während der üblichen Arbeitszeiten tun. Die Projektarbeit für unsere Kunden wird darunter nicht leiden. Außerdem kann sich jeder im Team einen Tag bezahlte Auszeit nehmen. Entweder, um die Kriegsgeschehnisse für sich oder im sozialen Umfeld zu verarbeiten oder um zu versuchen, „den Kopf freier zu bekommen“ (salopp ausgedrückt). Schließlich haben wir zwei zeitlich befristete Stipendien-Stellen geschaffen. Wir bieten diese geflüchteten Menschen aus der Ukraine an. Uns ist es dabei ganz wichtig zu sagen: wir wollen nicht die fürchterliche Notlage der Ukrainischen Gesellschaft ausnutzen, um uns einen Vorteil zu verschaffen. Wir wollen damit ad hoc Menschen in Not helfen, ihnen für die Zeit ihres Aufenthalts in Deutschland eine sinnvolle Tätigkeit zu ermöglichen. In der Hoffnung, dass sie im Anschluss wieder in den Arbeitsmarkt in ihrer Heimat zurückkehren können. 

Ad hoc Unterstützung für Notleidende

Indem die GIM regelmäßig Nichtregierungsorganisationen (NGO’s) finanziell unterstützt und in Katastrophenfällen finanzielle Mittel spendet, versuchen wir auch auf diesem Wege, die Situation von Menschen in Not ein wenig zu verbessern.

Oxfam: "Unternehmer für Unternehmer"

Seit Anfang 2017 sind wir Teil des von Oxfam initiierten Netzwerks "Unternehmer für Unternehmen". Zu Weihnachten verzichten wir auf "klassische" physische Weihnachtsgeschenke für unsere Kunden und Kooperationspartner und spenden stattdessen im Rahmen der Kampagne "Oxfam Unverpackt" einen fünfstelligen Betrag an die NGO. So haben wir in einem Jahr 130 Schulmappen, Schulbänke und Schulgelder für Mädchen in Benin, Westafrika, "verschenkt".

Ärzte ohne Grenzen

Seit über zehn Jahren spenden wir jährlich einen fünfstelligen Betrag an Ärzte ohne Grenzen. Ärzte ohne Grenzen leistet medizinische Hilfe in Ländern, in denen das Überleben der Menschen durch Konflikte, Epidemien oder Naturkatastrophen gefährdet ist.

Hopp Kindertumorzentrum Heidelberg

Die Mehrheit unserer Mitarbeiter:innen in Heidelberg unterstützt seit 2017 das Hopp Kindertumorzentrum (KiTZ) in Heidelberg mit einer Gehaltsspende. Teilnehmende Mitarbeiter:innen geben monatlich einen Euro ihres Gehalts, den die Geschäftsführung dann verdoppelt. Das Therapie- und Forschungszentrum ist ein Gemeinschaftsprojekt des Universitätsklinikums Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums.

4. Kulturförderung

Mit der "Kunst- und Kulturszene" im Rhein-Neckar-Raum pflegen wir ebenfalls seit langem einen intensiven Kontakt. Unser Engagement basiert hier auf Partnerschaften und Sponsorings mit ausgewählten kulturellen Akteuren und Initiativen. Neben der GIM Art Collection werden u.a. innovative Festival- und Ausstellungsformate gefördert.

GIM Art Collection

Die GIM ist seit jeher der Kunst verpflichtet. Die in den Firmengebäuden ausgestellten Arbeiten begeistern Besucher:innen und Mitarbeiter:innen gleichermaßen. Einen besonderen Platz in der GIM-Kunstsammlung nimmt die langjährige persönliche Beziehung zum bedeutenden zeitgenössischen Maler Peter Robert Keil ein: Die GIM besitzt eine umfangreiche Sammlung von Gemälden, Skulpturen und Majolika des Künstlers. Hinter der Keil Collection, die im Heidelberger Firmengebäude präsentiert wird, steht mehr als "nur" Sponsoring – es ist die Leidenschaft für die Idee, die Arbeit des Künstlers mit anderen zu teilen.

Heidelberger Frühling

Seit langem unterstützen wir eines der wichtigsten Musikfestivals in Deutschland, den Heidelberger Frühling. Die besondere Idee: individuelle Zusammenarbeit mit herausragenden Künstlern, die seit Jahren einzigartige Programme gestalten, nicht als durchreisende Stars, sondern als Teil der Festivalfamilie.

Die internationale Veranstaltung findet jährlich im März und April in Heidelberg statt (es sei denn die Pandemie durchkreuzt die Pläne), mit dem musikalischen Schwerpunkt auf klassischen Konzerten von Weltstars und jungen Künstlern. Ein umfangreiches Rahmenprogramm umfasst darüber hinaus Filmvorführungen, Jazzabende und Diskussionsforen.

Enjoy Jazz

Seit 2019 ist die GIM offizieller Partner des Enjoy Jazz Festivals. Enjoy Jazz ist ein "Festival für Jazz und Anderes" mit dem Ziel, die Grenzen zwischen Jazz und anderen Musikrichtungen wie Klassik, Pop, Avantgarde, Rock, Hip-Hop und Elektro zu erkunden. Das Festival findet jährlich auf Bühnen in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen statt. Für Enjoy Jazz führt die GIM eine Begleitstudie zum Festival durch und liefert so der Festivalleitung relevante Ergebnisse zur Besucherstruktur.

„Mut zur Wut“

Mit der langjährigen Förderung des internationalen Plakat-Wettbewerbs Mut zur Wut möchten wir Stellung beziehen zu relevanten Themen außerhalb des Tagesgeschäfts. Die Plakate stellen immer einen kritischen, sozialen oder politischen Inhalt dar. Mut zur Wut möchte somit eine "kreative Kritik an aktuellen Umständen und Ereignissen" ermöglichen. Das besondere: die Gewinner-Plakate von MzW werden im öffentlichen Raum plakatiert.

ZKM Karlsruhe

Das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe ist seit November 2018 ein Kooperationspartner der GIM. Als erstes Projekt hat die GIM für die renommierte Kulturinstitution eine Akzeptanzstudie zu dem neuartigen Ausstellungskonzept "Open Codes" durchgeführt. Das ZKM agiert an der Nahtstelle zwischen Kunst und Wissenschaft, wobei der Fokus auf den Folgen zunehmender Digitalisierung, Globalisierung und Medialisierung für die Menschen liegt.

5. Compliance nach außen und innen

Die GIM als Unternehmen richtet ihr Verhalten gegenüber sämtlichen Geschäftspartnern an einem übergreifenden und verbindlichen Wertekanon aus.

Daraus resultieren zwingend die Einhaltung von Gesetzen sowie Standesregeln der Marktforschung und die Integrität gegenüber allen Stakeholdern. Die Art und Weise, wie wir gegenüber unseren Kund:innen, Studienteilnehmer:innen und Dienstleistern sowie unseren Mitarbeiter:innen agieren und auftreten, wird durch diese Werte ebenso geprägt wie die Qualität unserer Forschungsarbeit. Den gemeinsam mit unseren Mitarbeiter:innen erarbeitete Wertekanon begreifen wir als Fundament unserer Corporate Governance und unseres Corporate Behaviour – sowie als Leitlinien unseres „Forschungsethos“. 

Darüber hinaus versteht es die GIM als Selbstverständlichkeit, ihr gesamtes unternehmerisches Handeln strikt an den zehn Prinzipien des UN Global Compact (Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung) auszurichten.