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Implizite Forschung mit GIMplicit

Die Implizite Forschung versucht unbewusste oder tief verankerte Einstellungen, Vorlieben und Meinungen von Menschen zu erfassen, die sie möglicherweise nicht bewusst oder offen kommunizieren. 

Als methodische Toolbox hält GIMplicit für Sie mehrere implizite Verfahren bereit, um verborgene Reaktionen und Gefühle bezüglich Ihrer Produkte, Marken oder anderer wichtigen Themen zu identifizieren – und die in Umfragen oder Interviews nur schwer zu erfassen sind.

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Was ist implizite Forschung?

Menschliches Verhalten, insbesondere im Konsumbereich, geschieht größtenteils automatisch und ohne bewusste Kontrolle. Dieses "Unbewusste" stellt für die Konsumentenforschung eine Herausforderung dar. Um unbewusste Einstellungen zu enthüllen, werden in der psychologischen Forschung, aber auch in der Marktforschung, sogenannte "implizite Verfahren" eingesetzt. 

Mit GIMplicit bieten wir Forschungsmethoden im Bereich der impliziten Verfahren an, um diese "unsichtbaren Prozesse" im Markenkontext sichtbar zu machen.

Anwendungsbereiche impliziter Forschung

Implizite Verfahren haben sich vor allem im Konsumgüterbereich bewährt, da Kaufprozesse stark von unbewussten Einflüssen gesteuert werden. Viele unserer Entscheidungen als Konsument:innen treffen wir unbewusst und automatisch. Ein Beispiel ist der Kaufimpuls, der oft ohne bewusste Überlegung erfolgt. Implizite Verfahren helfen, diese automatischen Prozesse zu identifizieren und zu verstehen. 

Neben Kaufimpulsen können wir mittels impliziter Forschung auch emotionale Reaktionen auf Marken, Produkte oder Werbebotschaften erfassen, die ebenfalls stark mit dem Konsumverhalten verbunden sind. Außerdem sind unterbewusste Präferenzen und Vorlieben analysierbar, auch wenn Konsument:innen diese selbst nicht vollständig verstehen.

Methoden impliziter Forschung 

Wir greifen auf eine breite Palette von evidenzbasierten Methoden und Verfahren zurück, um unterbewusste Markeneinstellungen zu enthüllen. Gängige Verfahren sind assoziative Tests, Reaktionszeitmessungen und die Kombination von impliziten Daten und expliziten Selbstberichtsverfahren. Gerade Letzteres verbessert die Vorhersagekraft unserer Untersuchungen in deutlichem Maße. 

Assoziative Tests

Implizite Verfahren nutzen oft assoziative Tests, bei denen den Teilnehmer:innen Wörter, Bilder oder Begriffe präsentiert werden, und sie werden gebeten, schnell zu reagieren. Diese Tests zielen darauf ab, die spontanen Reaktionen der Teilnehmenden zu erfassen.

Reaktionszeitmessungen

Bei vielen impliziten Verfahren ist die Reaktionszeit entscheidend. Schnelle Reaktionen werden oft als Hinweis auf starke Assoziationen oder Präferenzen gewertet. Langsamere Reaktionen könnten auf weniger starke oder sogar negativere Assoziationen hinweisen.

Kombination von impliziten und expliziten Daten

Oft werden die Ergebnisse der impliziten Verfahren mit den Ergebnissen herkömmlicher, expliziter Umfragen kombiniert. Dieses Vorgehen ermöglicht einen umfassenderen Einblick in die Einstellungen und Verhaltensweisen der teilnehmenden Konsument:innen. 

Sie haben Fragen zur Impliziten Forschung oder planen ein Projekt?

Wir beraten Sie gerne. 

Dr. Jörg Munkes

Managing Director

Dr. Simone Renner

Senior Research Manager

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