Packaging-Optimierung mit Semiotischer Forschung

Semiotische Forschung im Bereich FMCG 

Im Zuge eines Portfolio-Relaunchs beschließt ein internationaler Schokoladenhersteller seine Produkte künftig sortimentsübergreifend zu gestalten. Ein semiotisches Studiendesign der GIM generiert qualitative Erkenntnisse zur Gestaltung eines Packagings mit hohem Wiedererkennungswert für verschiedene Produktkategorien.

Die Aufgabe

Die Lösung

Der Erfolg

Die Aufgabe

Die GIM sollte die Basis schaffen für die Entwicklung eines Packungsdesigns, das zeitgleich unterschiedliche Anforderungen erfüllen musste. Es sollte unique sein, also einen hohen Wiedererkennungswert garantieren, es sollte hohen Fit zum Markenkern haben – und dabei aber auch für diverse Produktkategorien (z.B. Schokoriegel, Schokoladentafeln, Pralinen) übergreifend verwendet werden können. 

Die Lösung

Die Experten der GIM begegneten der Herausforderung mit einem semiotischen Ansatz. 

Inhaltlich stand im Fokus, die Sortimente von Hersteller und Wettbewerber hinsichtlich des symbolischen Gehalts ihrer Verpackungen zu analysieren. Zentral war dabei zu erforschen, welche Marken-, Kategorien- und Produktwerte über das Packaging kommuniziert wurden – zum Beispiel über Bildwelten, Symbole, Claims oder auch mithilfe des verwendeten Materials. Als methodische Basis diente den Semiotik-Experten der GIM ein erprobtes Analyse-Raster. 

Um keine Momentbetrachtung vorzunehmen, sondern jeweils die vollständige Genese eines Packagings zu betrachten, analysierte das GIM Team auch ältere Produktverpackungen. Zudem wurde untersucht, ob und inwieweit das Packaging die jeweils spezifische lebensweltbezogene Positionierung der unterschiedlichen Produktkategorien abbildet (z.B. Pralinen als exklusives Produkt, Schokoriegel für den Alltag). Schließlich galt es, neue Verpackungsentwürfe im Lichte der bis dato generierten Ergebnisse zu untersuchen. 

Der Erfolg

Die profunde inhaltliche und interpretative Analyse der Verpackungen auf unterschiedlichen Dimensionen liefert dem Kunden eine verlässliche qualitative Entscheidungsgrundlage zu einer sortimentsübergreifenden Packaging-Gestaltung – bei Beachtung Kategorie-spezifischer Anforderungen.