50+ | Der erste Ruhestand ist der schwerste
Die Generationen nähern sich an, Berührungsängste zwischen "jung" und "alt" (wann genau ist das jeweils?) verschwinden. Lebensphasen sind nicht mehr das, was sie einmal waren oder sein sollten. 50-jährige agieren als läge das gesamte Leben noch vor ihnen. Sie machen Pläne, krempeln ihr Leben um, werden im mittleren Alter erst Eltern. Sie suchen sich neue Partner oder Jobs, träumen von all den fantastischen Dingen, die sie noch machen wollen, wenn erst mal die Zeit dafür da ist, sprich der Ruhestand gekommen ist.
Die Dynamisierung, die in diesem Prozess des Älterwerdens in den letzten Jahren stattgefunden hat, beobachtet die GIM 50+ Forschung seit vielen Jahren.
Jahrzehnte lang galt das 50. Lebensalter als Einstieg in die Lebensphase der 'Alten'. Unzählige Diskussionen, insbesondere im Marketing, über die 'Generation 50+ ', die bis heute noch oft missverstanden wird, fußten auf dieser Annahme.
Im Forscheralltag, aber auch im alltäglichen, privaten Leben kann man jedoch feststellen, dass das 50. Lebensalter in der Realität nur selten als wirkliche Altersgrenze wahrgenommen und erlebt wird. Ja, es passiert Vieles ab 50 was für Markenhersteller von großem Interesse sein sollte, aber hat das, was da passiert wirklich mit 'alt sein' zu tun?
Das GIM Forscherteam 50+ hat daher nochmal genauer hingeschaut: Was, von all dem, was man sich über die Jahre vornimmt, wird tatsächlich realisiert? Welche Träume und Wünsche werden wirklich gelebt? Was macht das sogenannte 'dritte Lebensalter' mit den Menschen, auch vor dem Hintergrund der Auswirkungen dieser Prozesse auf Konsum- und Investitionsentscheidungen nach Eintritt ins Rentenalter.
Die neue GIM Eigenstudie gewährt Einsichten in die Lebensvorstellungen und -konzepte, in Wertorientierungen und Konsumverhalten sowohl älterer Frauen und Männer im Alter von 65 bis 80 Jahren, als auch junger Erwachsener. Die 'Look ahead and look back'-Perspektive zeigte interessante Überschneidungen für bestimmte bereits gelebte oder projizierte Lebensphasen. Gleichzeitig brachte die Studie Licht in das Ausmaß der Ernüchterung im '3rd Age' und den tatsächlichen (nicht nur spekulierten) Veränderungen im Ruhestand.
Wenn Sie neugierig sind, sprechen Sie uns gerne an: Renate Arndt & Manuela Walter


